Schloss Ayl

Das Schloss Ayl ist ein ehemaliges Hofgut des Domkapitels Trier, das sich in der Trierer Straße in Ayl im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg befindet.
Der Gebäudekomplex, bestehend aus einem Wohngebäude sowie einem daran anschließenden Kelterhaus, wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. An das Gebäude schließt sich eine weiträumige Park- und Gartenanlage an. Seine heutige Gestalt, die die Bezeichnung Schloss rechtfertigt, erhielt das Anwesen im Jahr 1897 durch seinen damaligen Besitzer, den Justizrat Goertz.
1927 ging das damalige Weingut an das bischöfliche Konvikt über, in dessen Besitz es sich bis kurz vor der Jahrtausendwende befand.
Das zuletzt vernachlässigte und heruntergekommene Anwesen wurde 1995 vom bischöflichen Konvikt an Privat verkauft. Es wurde bis 1999 renoviert und sollte ursprünglich als Seniorenresidenz genutzt werden. Heute bietet Schloss Ayl die Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie zum Beispiel Kunstausstellungen.

Burg Wincheringen

Burg Wincheringen von weitem - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Die Burg Wincheringen, auch Burg Warsberg oder Warsberghaus, ist die Ruine einer ehemaligen Wasserburg bei 240 m über NN in der Ortsmitte der Gemeinde Wincheringen im Landkreis trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Burg Wincheringen - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Geschichte der Wasserburg:

Die Wasserburg wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Wincheringen erbaut und 1333 erwähnt. Bereits im 10. bis 12. Jahrhundert wurde mit Folmarus de Winchern im Güterverzeichnis der Abtei Mettlach ein Geschlecht von Wincheringen genannt. 1357 wurde die kurtrierische Burg den Freiherren von Warsberg zum Lehen überlassen und bleibt bis Ende des 18. Jahrhunderts in deren Besitz. Im 15. Jahrhundert entstand der Bergfried, im 16. Jahrhundert das Herrenhaus, 1830 brachte man die Glocken den Pfarrkirche St. Peter im Bergfried unter und 1850 fanden weitreichende Umbaumaßnahmen statt, die den ursprünglichen Zustand erheblich veränderten.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Wehrturm zerstört und wieder aufgebaut. Seit 1975 ist das Warsberghaus zusammen mit dem Wehrturm im Besitz der Ortsgemeinde Wincheringen.

Der 17 Meter hohe Wehrturm (Bergfried) aus dem 15. Jahrhundert mit dreiseitig vortretendem Treppenturm und Renaissanceportal dient heute noch als Glockenturm und ist das Wahrzeichen der Ortsgemeinde Wincheringen. Das dreigeschossige Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance dient heute als Gemeindebüro und Veranstaltungssaal.

Wasserburg Klüsserath

Die Burg Klüsserath, auch Clüsserath genannt, ist eine Wasserburg an der Mosel bei etwa 120 m über NN in Ortslage der Gemeinde Klüsserath im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.
In Klüsserath besaßen die Franken ein königliches Krongut, aus dem sich im 12. und 13. Jahrhundert die Wasserburg Klüsserath als Sitz der Freiherren von Kesselstatt entwickelte.
Die Burganlage zeigt einen dreigeschossigen spätgotischen Rechteckbau aus unverputzten Bruchsteinen mit Kreuzgewölbekeller aus dem 7. Jahrhundert. Die Burg ist im Privatbesitz und beherbergt ein Weingut mit Straußwirtschaft in dessen Keller auf Anfrage Weinproben organisiert werden. Selbst Kaiser Maximilian kehrte 1512 auf seinem Weg zum Reichstag nach Trier auf der Burg ein. Eine dreibogige Grabenbrücke führt in die Burg hinein.

Burg Heid

Burg Heid - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Die Burg Heid, auch Burg Haid oder Gutshof Heid genannt ist eine Burg bei etwa 330 m über NN in der Nähe der ehemaligen Bahnstation der Ortsgemeinde Lampaden im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Die Burg Heid liegt an der Straße zwischen Lampaden und Heddert auf Schillinger Gemeindegebiet in der Nähe der Burg Heider Mühle und am Heidkopf, der eine Höhe von 530 m über NN hat.

Geschichte der Burg Heid:

Der auf Schillingener und Hedderter Bann im 14. Jahrhundert entstandene Gutshof Heid war im 18. Jahrhundert im Besitz des Trierer Domkapitels. 1804 wurde der Kunstsammler Peter Job Hermes durch Versteigerung Eigentümer des Anwesens. Um 1850 baute sein Neffe Johann Peter Job Nell das Anwesen zum Rittergut und Herrensitz um und im Laufe der Zeit setzte sich die Bezeichnung Burg durch. Ein angelegter Weiher lässt die Vermutung auf eine Wasserburg zu worauf auch das Wappen über dem Eingangstor zwischen den Tortürmen hinweist.
1932 gab die Familie von Nell den landwirtschaftlichen Betrieb auf und im gleichen Jahre erwarb der Generaldirektor Achter aus Mönchengladbach das Gut, das heute von seinem Sohn, Helmut Achter, in eigener Regie weitergeführt wird.

Die romantische Burganlage verfügt über zwei Tortürme mit Helmdach mit dazwischen liegendem Eingangstor über dem sich das große Wappen derer von Nell zu Thomenacher in Sandstein gehauen befindet und denen sich ein großer runder Turm, ein Bergfried und ein Stallgebäude in gleicher Form anschließen.
Die mit Muschelrippen besetzte halbe Brunnenschale an der Front des Hauptgebäudes stammt noch aus dem 18. Jahrhundert. In jüngerer Zeit wurde der frühere Brunnenpfosten durch einen roten Sandsteinpfeiler ersetzt und trägt eine das Kind auf dem rechten Arm tragende Muttergottes-Figur.

Schloss Thorn

Schloss Thorn von hinten - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Das Schloss Thorn ist eine zum Schloss umgewandelte ehemalige Burganlage innerhalb des gleichnamigen Ortsteiles Schloss Thorn in der Ortsgemeinde Palzem im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Schloss Thorn beherrscht auf einer von Mosel und Kreuzweiler Bach ausgeschnittenen Anhöhe den Zugang zum Moseltal und zum Saargau. Es bildet den südwestlichen Eckpunkt des Landkreises Trier-Saarburg.

Geschichte der Schloss Thorn

Schloss Thorn ist aus Resten einer vermutlich zum Rechteck geschlossenen und von runden Ecktürmen bewehrten mittelalterlichen Burg entstanden. Sie gehörte als Lehen der Herren von Rollingen (Erbmarschälle zu Luxemburg) bis ins 16. Jahrhundert den Herren von Bübingen. Die Ende des 15. Jahrhunderts verfallende Burg wurde 1536 vom neuen Besitzer bis auf zwei Türme und einen Teil der Ringmauer neu erbaut. 1800 erfolgte mit dem Neubau des Herrschaftshauses der Wandel zur Schlossanlage und die ehemaligen Verteidigungsanlagen wurden zu Gartenterrassen umgestaltet.

Schloss Warsberg

Schloss Warsberg von oben - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Das Schloss Warsberg in Saarburg steht an der Stelle des ehemaligen Burgmannenhauses der Familie von der Leyen aus dem 14. Jahrhundert. 1557 übertrug Erzbischof und Kurfürst Johann VI. von der Leyen das Gebäude an die Familie von Warsberg. Durch neun Generationen stand die Familie von Warsberg in kurtrierischen und später in preußischen Diensten.
Das Landratsamt Saarburg mietete 1847 erstmals Diensträume als „Kreisständisches Lokal“ im Warsberghaus. 1865 erwarb der Kreis den südöstlichen Flügel des Gebäudes als Landratswohnung und 1903 den restlichen Gebäudekomplex. Ab 1900 erfolgte nach Plänen des Kreisbaumeisters Karl Flacke der Umbau zum Landratsamt.
Nach Auflösung des Landkreises Saarburg wurde das Warsberghaus im Jahre 1971 Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg.

Burg Longuich

Die Burg Longuich, auch Alte Burg genannt, ist ein Burghaus bei 130 m über NN in der Maximinstr. 39 , Ecke Burgstraße in Longuich im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Geschichte der Burg Longuich:

Die Ortsburg wurde von Ritter Platt von Longiuich als Wohnburg erbaut und 1360 als Lehen der Reichsabtei St. Maximin erwähnt. Nachdem die Burg im 15. Jahrhundert baufällig war erhielt 1496 Platt von Longuich von Erzbischof und Kurfürst Johann II zu Trier die Erlaubnis zur Befestigung des Hauses und rüstete es mit Erkern und Umlauf im spätgotischem Stil aus. Im Erbgang gelang das Haus an die Herren von Bentzerath, von Geispitzheim, von Laudolph, Merl von Retenich und andere. 1666 wird die Burg wegen Streitigkeiten der Besitzer vor dem Rittergericht geteilt und 1696 verleiht Abt Alexander Adam von Retenich das Kelterrecht.
Nach dem Ende des 18. Jahrhunderts die Abtei Sankt Maximin die Alte Burg gekauft hatte wurde 1790 das dritte Geschoss abgebrochen und ein Satteldach aufsetzt und erhielt damit ihr heutiges Aussehen. Seit der Säkularisation 1803 wurde nach Verkauf an die Familie Mertes ab 1812 die eine Hälfte des Burghauses landwirtschaftlich und die andere Hälfte als Ölmühle genutzt. 1980 wurden beide Hälften restauriert und gastronomisch genutzt.

Die spätgotische Alte Burg ist ein seltenes Zeugnis mittelalterlicher adliger Eigenbefestigungen in ländlichen Gebieten. Die geschichtliche Qualität und die künstlerische Ausgestaltung der spätgotischen Räumlichkeiten sowie die spätgotische Außenfassade wurden bei den folgenden Umbauten erhalten. 1967 wurde der historische Burgkeller, der bis 1956 als Fasslager diente, zur Weinschänke umgebaut. 1980 bis 1987 wurde der große Rittersaal im Burgturm restauriert und die Ritterstube wieder hergestellt. 1996 fand unter Erhaltung des alten Gebälks eine Erneuerung des Burgdachs und eine Konservierung der Außenfassade statt. 2002 bis 2005 fanden erheblich Restaurierungsarbeiten des bis dahin wohnlich und weinbaulich genutzten Gesindehauses statt.

Burgruine Freudenburg

Burgruine Freudenburg - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Die Freudenburg ist eine Burgruine auf einem westlichen Bergsporn des Eiderberges am Ende der Burg- und der Balduinstraße innerhalb des Ortes Freudenburg im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz.

Die Burganlage steht auf der Spitze einer bugförmig zulaufenden Felszunge, die durch einen künstlich angelegten Burggraben vom Dorf getrennt ist. Dieser stellt den einzigen Zugang zur Burg dar. Die ein gleichschenkliges Dreieck bildende Anlage gibt mit den in drei Geschossen über der Felskante stehenden Außenmauern ein imposantes Bild ab.

Geschichte der Burgruine Freudenburg:

Die Höhenburg wurde 1330 bis 1337 von König Johann von Böhmen, Graf von Luxemburg, zur Sicherung des 440 Meter hohen Eiderberges als Teil eines größeren Burgenschutzsystems zwischen Trier und Luxemburg erbaut und später an seinen Onkel, den Trierer Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Luxemburg, verkauft. Nachdem die Burg im 15. Jahrhundert verfiel, kam sie 1589 an die Trierer Reichsabtei St. Maximin und wurde unter Abt Reiner Biewer restauriert. 1646 wurde sie im Streit zwischen der Abtei und dem Kurfürstentum Trier von Kurfürst Philipp Christoph von Sötern besetzt und zerstört. Im Zuge der Säkularisation kam die Ruine in Besitz der „Vereinigten Hospizien“, die sie 1861 an die Gemeinde Freudenburg verkauften. 1908 und 1980 fanden Sicherungsarbeiten statt.

Von der gotischen Burganlage sind noch der 16 Meter breite und 51 Meter lange Halsgraben, der die Burg vom Burghof abgetrennte, und das Burgtor erhalten. Außerdem existieren noch Reste eines dreigeschossigen Bruchsteinbaus, eines Palas’ südöstlich des Burghofes (Wohnbauten mit großen Sälen und gehauenen Tür- und Fensterstürzen mit gotischem Maßwerk) und geringe Reste eines runden Bergfrieds. Obwohl die Hofmauern nicht mehr erhalten sind, lassen die vorhandenen Mauerdetails mit Balkenlöchern und Kaminabzügen, sowie Treppenpodeste, Kellergraben und Brunnenschacht einen guten Rückschluss auf den ursprünglichen Bestand zu.

Weingut Maximin Grünhaus

Schloss Grünhaus Merstesdorf - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Das Weingut Maximin Grünhaus in Grünhaus am Grüneberg bei Trier liegt in der Gemeinde Mertesdorf (Weinbaubereich Ruwer) im deutschen Anbaugebiet Mosel.
Die Ursprünge des Weinbaus am Grüneberg bei Trier reichen bis in römische Zeit. Im Jahre 633 schenkte Dagobert I. dem Kloster St. Maximin in Trier die Besitztümer am Grüneberg. Dieser Besitz wurde 966 von Otto I. bestätigt. Bis zum Jahre 1802 wurde Maximin Grünhaus von der Benediktinerabtei bewirtschaftet. Nach der Säkularisation unter Kaiser Napoléon Bonaparte war das Gut bis 1810 unter französischer Verwaltung. In diesem Jahr kaufte nach einer Versteigerung der erste weltliche Besitzer das Weingut, welches dann 1882 zunächst an Freiherr Carl Ferdinand von Stumm-Halberg und später an die Familie von Schubert kam.
Seit 1981 wird das Gut von Dr. Carl-Ferdinand von Schubert (Winzer des Jahres nach Gault-Millau und zahlreiche weitere Auszeichnungen) geleitet.
Die geschlossene Weinbergslage Maximin Grünhaus am hängig bis steilen Südhang des Grünebergs besteht aus den drei Einzellagen Bruderberg, Herrenberg und Abtsberg. Auf 34 Hektar Rebland wird auf roten und blauen Schieferverwitterungsböden ausschließlich Riesling kultiviert.
Das Schloss Grünhaus ist aus einem Hofgut der Trierer Abtei Sankt Maximin hervorgegangen und geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Es besteht aus dem Haupthaus und der Marienburg, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde. In den Räumlichkeiten des Schlosses können Trauungen durch das Standesamt Ruwer vorgenommen werden.[1]
In unmittelbarer Nähe entstand Mitte des 20. Jahrhunderts die evangelische Johannes-Kirche. Zum Weingut gehören auch die Ökonomiegebäude an der ehemaligen Bahnstation Grünhaus-Mertesdorf. Auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft heute der Ruwer-Hochwald-Radweg. Die ehemalige Grünhäuser Mühle an der Ruwer beherbergt heute ein Restaurant.

Schloss Marienlay

Schloss Marienlay von weitem - Burgen und Schlösser in Trier-Saarburg

Das Schloss Marienlay steht am Osthang des Ruwertals bei Morscheid im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz.
Es wurde in der Zeit von 1922 bis 1927 aus Schieferbruchsteinen errichtet und liegt 220 Meter über NN. Ein Vorgängerbau – das sogenannte Kelterhaus – stammte etwa aus dem Jahr 1880.
Heute hat dort das Weingut Reichsgraf von Kesselstatt seinen Sitz.

Page 1 of 212»

Warning: file_get_contents() expects parameter 2 to be boolean, resource given in /kunden/399507_54295/webseiten/triersaarburg/wp-content/plugins/star-snippets-rich-snippet-vote/star_snippets.php on line 370